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Was macht eigentlich ein Hepatologe?
Mancher Patient wird zum Spezialisten
überwiesen, ohne zu wissen, was dieser tut. Eine Übersicht
Allein die Zahlen
lassen den Laien staunen: 32 zugelassene Facharztbereiche und 46 Zusatzbezeichnungen
führt die Deutsche Bundesärztekammer in ihrer Weiterbildungsordnung auf.
Mögen die Experten da noch durchblicken für viele Patienten dürfte
es ein Rätsel sein, was jeder einzelne Medicus tatsächlich macht.
Damit Sie beim nächsten Arztbesuch wissen, auf welche Tätigkeit der Schriftzug
auf dem Praxisschild an der Tür hinweist, haben wir ein Ärzte-Abc mit den
wichtigsten Bezeichnungen zusammengestellt.
Allergologe:
Dieser Arzt ist Spezialist
für allergische Erkrankungen wie beispielsweise Heuschnupfen.
Androloge:
Berät in männerspezifischen
Gesundheitsfragen und behandelt typische Krankheiten wie Potenz- und Fruchtbarkeitsstörungen.
Angiologe:
Behandelt Gefäßerkrankungen
wie zum Beispiel Arterienverkalkung.
Arzt für Physikalische
Medizin:
Mediziner, der natürlich
vorkommende und technisch erzeugte Energieformen zur Therapie nutzt. Das beinhaltet
etwa Massage, Bewegung, Wärme, Strahlenenergie, Schallwellen und elektrischen
Strom.
Chirurg: Arzt, der Operationen durchführt.
Die Chirurgen werden nach Fachrichtungen eingeteilt. So operieren Neurochirurgen
an Gehirn und Wirbelsäule, Bauchchirurgen an Magen und Darm. Plastische Chirurgen
stellen Körperteile wieder her oder korrigieren sie (unter anderem Brustverkleinerung,
Nasen- oder Ohrkorrektur).
Dermatologe: Hautarzt, behandelt z.B. Schuppenflechte,
Neurodermitis.
Endokrinologe: Behandelt Hormonstörungen, zum Beispiel Erkrankungen der Nebennieren
und der Schilddrüse.
Gastroenterologe: Internist für MagenDarm-Leiden.
Geriater: Mediziner, der sich mit Beschwerden
älterer Menschen beschäftigt. Meist eine fachübergreifende Disziplin,
da bei alten Menschen oft Mehrfacherkrankungen vorliegen.
Gynäkologe: Therapiert typische Erkrankungen
von Frauen.
Hämatologe: Internist für Erkrankungen des Bluts, zum Beispiel Gerinnungsstörungen,
Blutbildungsstörungen des Knochenmarks oder Leukämie.
Hepatologe: Spezialist für Leberkrankheiten
und Störungen in den Gallenwegen.
Immunologe: Behandelt Krankheiten des
Abwehrsystems, zum Beispiel Aids.
Internist: Facharzt für innere Medizin.
Es gibt verschiedene Schwerpunkte, von denen die wichtigsten in diesem Artikel einzeln
aufgeführt sind (z.B. Angiologie oder Gastroenterologie).
Kardiologe: Internist, der sich mit Störungen
des Herzens befasst, darunter etwa die koronare Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen.
Neonatologe: Spezialist für frühgeborene
Kinder.
Nephrologe: Beschäftigt sich mit
den Erkrankungen der Nieren.
Neurologe: Arzt, der Funktionsausfälle
oder Fehlsteuerungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Sinnesorgane und der
peripheren Nerven behandelt.
Nuklearmediziner: Setzt radioaktive Substanzen
ein, unter anderem zur Diagnose und Behandlung von Krebs.
Onkologe: Beschäftigt sich mit Krebserkrankungen
aller Art.
Orthopäde: Arzt, der Funktionsstörungen
des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln) behandelt.
Pädiater: Arzt, der Erkrankungen bei
Kindern behandelt. Es gibt unterschiedliche Fachrichtungen, zum Beispiel Neuropädiatrie,
Kinderchirurgie oder Kinderonkologie.
Phiebologe: Befasst sich mit Venenleiden,
wie zum Beispiel Krampfadern.
Proktologe: Therapiert Erkrankungen des
Enddarms, z. B. Hämorrhoiden.
Psychiater: Behandelt psychische Krankheiten
wie Depression, Schizophrenie.
Pulmologe: Beschäftigt sich mit
Erkrankungen der Lunge, z.B. Asthma,
Radiologe: Macht mit Röntgengeräten,
Kernspintomografen oder Positronenemissionstomografen Bilder aus dem Körper,
um krankhafte Prozesse abzuklären.
Urologe: Behandelt z.B. Störungen von Blase,
Harnleiter und Harnröhre, außerdem Nierensteine, Prostatavergrößerungen
und Potenzprobleme.
Venerologe: Arzt, der sich auf die Therapie
von Geschlechtskrankheiten spezialisiert hat.
Quelle: Apotheken
Umschau 2004, Rat & Hilfe
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Neue
Medikamente
An der Berliner Charite
ist das Medikament Penecolinus mit sehr guten Ergebnissen in der Erprobung um damit,
statt Cortison zu nehmen, Neurodermitis zu behandeln.
Für die Behandlung
von Schuppenflechte ist das Medikament Evalizomac ebenfalls mit guten Ergebnissen
an der Berliner Charite in der Erprobung und sollen danach zugelassen werden.
Quelle: RBB vom 3.10.2004
Sendung Quivive,
www.rbb-online.de/quivive
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Angaben ohne Gewähr.
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