| Das Errichten und
Betreiben eines Atommüllendlager mitten in der Stadt Salzgitter ist wie Atomendlagerung
in U-Bahn Stollen einer Großstadt wie z.B. Berlin, München, Frankfurt,
usw. Schacht Konrad ist das geplante Endlager für Atommüll in Salzgitter - Bleckenstedt. von Werner Mirbach Salzgitter ist eine kreisfreie Großstadt und liegt in Deutschland im Bundesland Niedersachsen zwischen Braunschweig, Hildesheim und Hannover. Es sind nach: Braunschweig 10 km, Wolfsburg 50 km, Hildesheim 25 km, Hannover 50 km, Peine 18 km. |
|
Große Firmen wie die Salzgitter AG, das Volkswagenwerk mit der Motorfertigung, Alstöm (ehemals LHB) mit der Fertigung von Eisenbahntriebwagen, Wagen und Straßenbahnen, MAN mit LKW und Busse und andere sind in Salzgitter tätig. Aus der Zeit, als in Salzgitter noch Eisenerz abgebaut wurde, ist in dem Salzgitters Stadtteil Bleckenstedt noch der Schacht Konrad vorhanden. Der Schacht Konrad erstreckt sich in etwa unter der Autobahn A 39, dem VW Werk, der Salzgitter AG, dem Stadtteil Bleckenstedt, dem Salzgitterstichkanal, dem Hafen Beddingen. Nach dem Ende des Erzabbaus kam der Betriebsrat und die Mitarbeiter des Schachtes auf die glorreiche Idee, den Schacht der Politik als Atommüllendlager anzudienen. Die Politik griff begierig diese Idee auf und ehe sich die Bürger der Stadt versahen, wurde ein Planfeststellungsverfahren zum Zwecke der Errichtung eines Atommüllendlagers eröffnet. Gegen den Plan ein Atommüllendlager zu errichten haben daraufhin über 290 000 Menschen Einwendungen dagegen erhoben. Es kam zu einer großen Anhörung über den Plan. Die Bedenken der Bevölkerung gegen die Gefahren und Risiken der Einlagerung konnte dabei nicht befriedigend beantwortet werden. |
| Obwohl jedem klar
war, daß die Einlagerung vom Atommüll mitten unter einer Großstadt
so wäre, als ob man in U-Bahnstrecken z. B. mitten unter Berlin, Frankfurt,Hamburg,
München einlagern würde, hat die Politik dieses Vorhaben stetig weiterbetrieben. Dieses Betreiben ging bis zu einer Weisung der damaligen Umweltministerin Angela Merkel (CDU) an den Niedersächsischen Umweltminister. Nachdem die SPD / die Grünen die Bundesregierung stellten, hoffte man in Salzgitter auf das AUS für Konrad. Bisher ist leider dieses nicht eingetreten, es steht zu befürchten, daß Salzgitter zum Atomendlager gemacht werden wird. Und da wir ja Eurobürger sind, kann dieses Einlager dann nicht nur für Deutschland allein für die Lagerung beschränkt sein. Nein, alle Länder der EU dürften ihren Atommüll nach Salzgitter im Schacht Konrad entsorgen. |
Der ganzen besiedelten
Region würde ein atomares Endlager Schacht Konrad zusätzlich zu den Gefahren
des Atommülls ein NegativImage bescheren, daß die bestehenden Arbeitsplätze
etwa bei VW oder der Salzgitter AG gefährden würde.
Wer möchte den
auch Waren kaufen, die an ein Atommüllager gefertigt wurden, bzw radioaktive
Strahlen beinhalten könnten (Autobleche, Früchte u.a.). Bisher sind die Bürger Salzgitters und Umgebung ruhig geblieben, da sie lieber arbeiten für den Lebensunterhalt, als sich mit so einem Schwachsinn eines Atommüllendlager mitten in einer Großstadt zu befassen. Bisher vertrauen Sie Ihren gewählten Stadt,Land und Bundesvertretern und der Stadt Salzgitter, Braunschweig, Peine, Wolfenbüttel daß so ein Unsinn nicht Wirklichkeit wird. Sollte dieses doch geschehen, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Bürger ruhig daß hinnehmen. Warum sollten Sie anders darüber denken als die Bürger von Gorleben? |

,,Eine Region wehrt sich": Der Protest (hier die IG Metall am 1. Mai) ist nie verstummt Foto: Matthias Walliser
|
|
|||||
|
|
|||||
|
|
|||||
|
|
|||||
|
|