1. Mai Initative gegen Atom Schacht Konrad Willkommen auf Konrad 4


Hoffest gegen Konrad bei Landwirt Traube in Bleckenstedt Sa. 4.9. ab 15.00 Uhr - InfostŠnde, erneuerbare Energien, Besichtigung Photovoltaikanlage, Niedrig-Energiehaus .- Treckerfahrten zum Schacht 1 und 2, Kulturprogramm: MŠnnergesangsverein Bleckenstedt
klein Image gegen Atom Schacht Konrad


CDU warnt: Bis zu 100 Millionen Mark Schadenersatz

Schlagabtausch im Bundestag zu Gorleben und Schacht Konrad

BERLIN (ck) Einen Schlagabtausch um die geplanten Atom-Endlager Gorleben und Schacht Konrad haben sich gestern im Bundestag Regierung und Opposition geliefert. Der CDU-Abgeordnete Kurt-Dieter Grill warf der früheren niedersächsischen Umweltministerin Monika Griefahn (SPD) vor, sie habe im Zusammenhang mit Baustopps für Gorleben in den Jahren 1990 bis 1994 Recht gebeugt und Steuergelder verpulvert. Schon jetzt habe der Bund Schadenersatzansprüche in Höhe von 30 Millionen Mark. Zusätzlich drohe nun ein neuer Schadensersatz in Höhe von 66 Millionen Mark wegen der Verweigerung der Genehmigung fur Schacht Konrad, obwohl das Land und Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) das Lager für genehmigsfähig hielten. Günter Rexrodt (FDP) hielt Trittin vor, Schadenersatzansprücbe nicht ausreichend geltend zu machen. Die S'PD-Abgeordnete Griefahn betonte, bisher gebe es kein Urteil über die Höhe von Schadenersatzzahlungen an den Bund. Sie verteidigte die von ihr verhängten Baustopps. Anders wäre es heute nicht möglich, über einen Atomausstieg zu verhandeln. Bund und Niedersachsen seien um eine außergerichtliche Einigung bemüht, sagte Trittin. Voraussetzung für einen Konsens in der Energiepolitik sei die Lösung der Entsorgungsfrage. Trittin bekräftigte die Absicht, die Erkundungsarbeiten in Gorleben zu unterbrechen.


Quelle: SALZGITTER ZEITUNG vom Samstag den 13.5.2000, Seite Politik


gegen Schacht Konrad

VW-Gesamtbetriebsrat nimmt deutlich gegen geplantes Atommüllendlager Stellung

Konrad "strukturpolitisch unverantwortlich"

WOLFSBURG/SALZGITTER (r) Der Gesamtbetriebsrat der Volkswagen AG hat sich vor dem Hintergrund der Verhandlungen um einen Konsens zum Atomausstieg deutlich gegen das geplante Atommüllendlager Schacht Konrad in Salzgitter ausgesprochen.

,,Mit Besorgnis nehmen wir zur Kenntnis, daß im Rahmen der Konsensgespräche zwischen der Bundesregierung und der Atomindustrie die Genehmigung für das geplante Atommüllendlager Schacht-Konrad in Salzgitter-Beddingen aktuell wird", heißt es in einer Erklärung des Geamtbetriebsrates. Insgesamt befänden sich mehr als 50 000 Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe des geplanten Endlagers. Hunderttausende seien es in der gesamten Region Braunschweig.
Die Erklärung wörtlich: ,,Wir sind der Auffassung, daß die Errichtung eines
Atommüllendlagers in dieser Industrieregion strukturpolitisch unverantwortlich ist und verheerende Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung und die Gesundheit der Menschen in Südostniedersachsen mit sich bringt. Wenn Schacht Konrad realisiert werden sollte, müsse mit einem 40 Jahre währenden Einlagerungsbetrieb gerechnet werden. Uber einen solchen Zeitraum seien Transportunfälle, die unabschätzbare Folgen haben könnten, nicht auszuschließen. Im Rahmen des Konrad-Planfeststellungsverfahrens habe jedoch die Frage der Transporte keine Rolle. gespielt. Das sei unverantwortlich. Uberdies, so der Gesamtbetriebsrat, gebe es begründete Zweifel an der Sicherheit. Schacht Konrad sei aus geologischen Gründen nicht geeignet.
Als Vertreter der VW-Belegschaften befürchte man, ,,daß es im Falle einer Genehmigung von Schacht Konrad zu erheblichen Standortnachteilen insbesondere für
Volkswagen Salzgitter kommen wird". Die unabsehbaren Risiken würden Auswirkungen auf das Image der Region haben, und es sei zu befürchten, daß Arbeitsplätze massiv gefährdet seien. Zudem müsse darauf hingewiesen werden, daß die Region Südostniedersachsen und das unmittelbar angrenzende Sachsen-Anhalt mit der Atommülldeponie Morsleben bei Helmstedt bereits eine außerordentliche Belastung trügen. Die Erklärung: ,,Wir fordern daher, von der Genehmigung Abstand zu nehmen."
Im Rahmen der Konsensgespräche könne nicht ein unsicherer Standort wie Schacht Konrad als Atommüllendlager angeboten werden. Deshalb schließe man sich der ,,Initiative 2000 - Gewerkschafter gegen Konrad" an.

Quelle: SALZGITTER ZEITUNG 12.5.2000


Haende weg

Aktion der IG Metall in Salzgitter

Initiative gegen ,,Konrad"

SALZGITTER (r) Die IG Metall in Salzgitter will in den Betrieben der Region Widerstand gegen das geplante Atomendlager Schacht Konrad aktivieren.

Sie habe deswegen die ,,Initiative 2000 - Gewerkschafter gegen Konrad" gegründet, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft in Salzgitter mit.
Die Abkehr der Regierungsparteien von ihrem Wahlversprechen, Schacht Konrad zu verhindern und die Weigerung von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne), die Genehmigungsweisung seiner Vorgängerin Angela Merkel (CDU) zurück zu nehmen, ,,haben unübersehbare Folgen für die Region", heißt es in einem Aufruf. Die Errichtung einer Atommülldeponie in dieser Industrieregion sei strukturpolitisch unverantwortlich.
Die Gewerkschafter wollten sich deswegen ,,diesem erneuten Versuch der Atomwirtschaft und der Regierung widersetzen, sich über den erklärten Willen der Menschen, die hier leben und arbeiten und der mehr als 290 000 Einwendungen hinwegzusetzen"
.
Die IG Metall Salzgitter sowie die übrigen Mitgliedsgewerkschaften des DGB-Kreises Region Braunschweig wollten mit dieser Initiative einen Negativbescheid der Landesregierung erwirken, teilte ein Gewerkschaftssprecher mit.

Quelle: Salzgitter Zeitung vom Donnerstag den 27.4.2000 Niedersachsen und die Region.


klein Image gegen Atom Schacht Konrad


DGB stellt Programm für den ersten Mai vor - Medien reißen sich um Gastredner.

Lafontaine stand als erster auf der Liste.

Von Ingo Kugenbuch


Der Wind wird entscheiden, ob Oskar Lafontaine am Mai-Umzug in Salzgitter teilnimmt. Falls sein Flugzeug (Start in Saarbrücken: 8.40 Uhr) Rückenwind hat, wird er pünktlich zum Abmarsch des Zuges um 10 Uhr in der Reppnerschen Straße sein. Reden wird der ehemalige SPD-Vorsitzende und Finanzminister am 1. Mai in jedem Fall. Sein Beitrag ist für 11.45 Uhr geplant.

Zuvor wird der Ortskartell-Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Jürgen Mainka gegen 11 Uhr vor der alten Feuerwache Demonstrierende und Gäste begrüßen.
Dann von etwa 11.10 Uhr an spricht VW Betriebsrat-Chef Andreas Blechner zum Thema Atommüllendlager im Schacht Konrad. ,,Wir überlegen noch", sagt DGB-Kreisvorsitzender Gundolf Algermissen, ,,ob wir zu diesem Thema vielleicht noch eine gesonderte Aktion hinkriegen". Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad hatte bereits angekündigt, den 1. Mai zum Anlass für Demonstrationen gegen das geplante Atommüll-Lager zu nehmen.
Nach der Rede Lafontaines werden sich Edwin Milbradt, Leiter des Vertrauenskörpers des Städtischen Krankenhauses und Bülent Kaya vom Ortsjugendausschuss der IG Metall zu Wort melden. Gegen 12 Uhr wird die Kundgebung beendet und das Familienfest beginnt: mit der Band ,,Good an Dry", den Trampolin-Schauspringern der TG Jugenddorf, dem Gaukler Frank, einer Hüpfburg, einem Glücksrad und einer Malaktion. Mitarbeiter von Salzgitteraner Betrieben sorgen für die Verpflegung der Gäste.
,,Wir sind überrascht, mit welcher Heftigkeit sich die Medien des Referenten annehmen", sagt Gundolf Algermissen. Mehrere Fernsehsender und überregionale Zeitungen hätten sich bereits angekündigt. Als das DGB-Ortskartell Anfang Januar fünf Namen auf den Zettel mit den Wunschrednern für die Kundgebung geschrieben hat, konnte niemand ahnen, dass sich Lafontaine auf den Rückweg in die Politik begeben würde. Dessen Name, erzählt Algermissen, habe als erstes auf der Liste gestanden.

Quelle: SALZGITTER Zeitung vom Donnerstag den 27.4.2000, Seite "SALZGITTER"

Eine Region wehrt sich

Podiumsdiskussion

Wie weiter mit Konrad?

Zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema ,,Wie weiter mit Konrad?" lädt die IG Metall Salzgitter am Mittwoch, 3. Mai, um 17 Uhr in den Großen Saal des Gewerkschaftshauses, Chemnitzer Straße 33 in Sakzgitter-Lebenstedt, ein.

Folgende Fragen sollen an diesem Tag diskutiert werden: Wird Konrad europäisches Atommüllager? Welche gesundheitlichen Risiken ergeben sich für die Menschen in der Region? Welche Auswirkungen haben die Ergebnisse der Konsensgespräche zwischen der Bundesregierung und der Atomindustrie auf Arbeitsplätze und Wirtschaft im Einzugsgebiet?
Als Podiumsteilnehmer sind eingeladen: Wilhelm Schmidt, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD im Bundestag; Christian Schwarzenholz, PDS-Landtagsabgeordneter; Rebecca Harms; Fraktionssprecherin Bündnis 90/Grüne im Landtag; noch nicht sicher ist die Teilnahme von Annelies Zachow, umweltpolitische Sprecherin der CDU, und von Peter Dickel, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. Die Moderation der Diskussion übernimmt der NDR-Journalist Norbert Maas.

Quelle: Salzgitter Zeitung vom Freitag den 28.4.2000, Seite SALZGITTER

klein Image gegen Atom Schacht Konrad

Stuttgart: Trittin verzögert Schacht-Inbetriebnahme

Tempo bei Konrad verlangt

STUTTGART (dpa) Baden-Württemberg hat von der rot-grünen Bundesregierung eine rasche Inbetriebnahme von Schachts Konrad in Salzgitter als Endlager für radioaktive Abfälle gefordert. Landes-Umwelt- und Verkehrsminister. Ulrich. Müller (CDU) kritisierte in Stuttgart, sein Berliner Amtskollege Jürgen Trittin (Grüne) verzögere durch zusätzliche Auflagen die Umrüstung der Schachtanlage.
Der Bund sei gesetzlich verpflichtet, Anlagen zur Sicherstellung und Endlagerung atomarer Abfälle einzurichten. Baden-Württemberg habe ein besonderes Interesse daran, daß Konrad so schnell wie möglich als Endlager in Betrieb gehe. Im Forschungszentrum Karlsruhe würden rund 50000 Kubikmeter und damit 60 Prozent aller deutschen schwach- und mittelradioaktiven Abfälle zwischengelagert. Weitere Verzögerungen bei Konrad würden dazu führen, daß Zwischenlagerkapazitäten erheblich ausgeweitet werden müssen. Zudem seien an den Lagerbehältern in der früheren Kernforschungsanlage Karlsruhe umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig, um ein Durchrosten zu verhindern.

Quelle: SALZGITTER ZEITUNG vom Sonnabend den 29.4.2000, Titelseite unten. TISA_SZ1


Image gegen Atom Schacht Konrad


http://www.werner-mirbach.de

http://www.werner-mirbach.de

http://www.werner-mirbach.de http://www.werner-mirbach.de Die Concorde, das schönste Flugzeug

Schmalfilmreklamation1

Schmalfilmreklamation2

Schmalfilmreklamation3


Zurück zur Homepage
Home | Siteplan | Impressum |  Navigation | Triebwagen | Triebwagen2 | Strassenbahnen | Elektro-Loks | Diesel-Loks | Dampf-Loks | Zuege | 
Gästebuch | Kontakt/Kommentar | Hände sprechen | Ohr-Hör-Implantat | Ohr-Auge-Mund  |  Facharztbegriffe  |Verkehr (Humor) | Der kleine Handwerker (Humor) |
Rechtschreibung (Humor) |Zu jung (Humor) |  Kopfschmerz (Humor) | Almetalbahn | BS Verkehrsfreunde | DampfzugbetriebsgHI | historische Sonderfahrten |
Bahn Aktuell News | Aktuelle Fahrten | Museumsbahnen | Fahrplanauskünfte |  Modellanlagen |Eisenbahnspiele1 |  Eisenbahnschoner1 |
Schacht Konrad wie und was ? | Konrad News | Konrad 1 | Konrad 2 | Konrad 3 | Konrad 4 | Konrad 5